Sturmwarnung - Tief Klaus bringt kräftige Schauer und starken Wind

Deutschland befindet sich heute auf der Vorderseite eines umfangreichen kräftigen und hochreichenden Tiefdrucksystems. In der Höhe zeigt sich südöstlich die Achse eines Troges und westlich die Achse eines Höhenkeils / Höhenrückens. Dazwischen herrscht Absinken. Im Laufe des Tages greift von Westen her die Warmfront auf Deutschland über und bringt viele Wolken und Regen. Dabei nimmt der Wind im Nordwesten allmählich zu. Von Interesse ist das Sturmtief Klaus, das heute über dem Ostatlantik westlich von Irland liegt. Sonst bestimmt eine schwache Hochdruckbrücke, vor allem im Südosten Deutschlands.


Am Donnerstag befindet sich das zentrale Haupttief über dem europäischen Nordmeer und die Frontensysteme überqueren uns von West nach Ost. Hinter der Kaltfront sickert Kaltluft ein die jedoch instabil geschichtet ist. Die Ursache ist Höhenkaltluft, die zu einer deutlichen vertikalen Temperaturabnahme führt. Dadurch kommt es zu einer labilen Umgebung in der sich kräftige Schauer entwickeln können und selbst Gewitter sind nicht auszuschliessen. Dabei kann durch den vertikalen Impulstransport Höhenwind aus 1500 oder 3000 Metern Höhe herabgemischt werden und in Bodennähe schwere Sturmböen bis orkanartige Böen auslösen. Manche Modelle rechnen sogar Orkanböen bis 120 km/h.

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Verbreitet kommt es aufgrund des steigenden Druckunterschiedes von Nord nach Süd zu starken bis stürmischen Böen, in Hochlagen sowie im Westen und Nordwesten auch verbreitet zu Sturmböen. Nach Osten hin schwächt sich der Sturm jedoch rasch ab so das zum Beispiel der Sturm sich nur noch auf den Harz und dem Thüringer Wald sowie der Rhön konzentriert. Aber die Schauer erreichen auch diese Gebiete.
Durch die Wetterlage bzw. die Druckverteilung kommt es zu einer typischen Westwetterlage mit der feuchte Atlantikluft nach Deutschland geführt wird. Dabei können sich jedoch weitere Tiefs entwickeln und die Sturmgefahr bleibt erhöht.
Wie schon erwähnt sind die stärksten Böen im Nordwesten zu erwarten wie aber auch auf dem Brocken. Vor allem in Schauernähe sind heftige Böen zu erwarten. Im Südosten wird man vom Sturm so gut wie nichts merken und selbst nach Osten schwächt sich das Windfeld deutlich ab. Somit ist vor allem im Westen, Nordwesten und Teile des Nordens mit einer Sturmlage zu rechnen.
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